eVITA-TEST

Auf den ersten Blick wirkt der KA wie eine Schildkröte auf Rädern. Das Design wirkt auch Jahre nach dem Verkaufsstart noch mutig. Es gefällt einem - oder es gefällt einem nicht.

 

Motor:

Otto
R4

Leistung [kW/PS]:

44/60

Hubraum [cm³]:

1299

Höchstgeschw.[km/h]:

155

Haftpflichtklasse:

11

Vollkaskoklasse:

13

Teilkaskoklasse:

13

Verbrauch [ECE]:
Stadt:
Land:
Ø:

Super
8,3
5,2
6,3

Motor:

Otto
R4

Leistung [kW/PS]:

44/60

Hubraum [cm³]:

1299

Höchstgeschw.[km/h]:

155 <---*lol* ;-) (meiner ist schneller!!!)

Haftpflichtklasse:
Vollkaskoklasse:
Teilkaskoklasse:

12
13
15

Verbrauch [ECE]:
Stadt:
Land:
Ø:

Super
8,3
5,2
6,3

 

Fahrerplatz und Innenraum:

Überraschung! Außen klein und innen oho, in der Billardkugel ist tatsächlich unerwartet viel Platz. Ich möchte mich weder über seitliche Beengungen noch über mangelnde Beinfreiheit beschweren. Dabei bin ich deutlich größer als 1,50 Meter. Wie bequem es auf den hinteren Plätzen ist, möchte ich wiederum gar nicht so genau wissen.

Ablagefläche in den Türen ist vorhanden, ein kleines Erlebnis ist das "Handschuhfach". Zugegeben, die Bedienung desselben leuchtet schnell ein: Ein bisschen drücken und drehen und schon öffnet sich ein überdimensionales Brillenetui . Toll! Aber wenig nützlich.

Die Armaturen sind übersichtlich ohne besondere Vorkommnisse. Die Uhr über der Mittelkonsole sieht allerdings eher wie ein Wecker aus.

Exkurs zum Radio:

Etwas zwiespältig betrachtete ich das "Radio", inklusive eines Kassettenteils, das wie zu grauer Vorzeit nur abspielen und vorwärts spulen kann. Es ist quasi Ton in Ton in die Mittelkonsole eingelassen. Echt diebstahlsicher, aber qualitativ eher das erste Radio, das man einem vierjährigen zum Kaputtmachen zum Geburtstag schenkt, ohne Verkehrsfunk! Für ein besseres Radio aus dem Ford-Regal muss man tief ins Portemonnaie langen (530/1250 Mark).

Leicht erschreckt hat mich ein während der Fahrt auftretendes Knistern und Stottern in den Lautsprechern. Macht da der kleine Mann im Radio, der alles erzählt, gerade ein Nickerchen? Nein, zum spielzeugartigen Äußeren passte es perfekt, dass der Empfang durch die Netzsuche meines Mobiltelefons gestört wurde.

Kofferraum:

Meiner Meinung nach ist der Kofferraum um exakt drei Bierkästen herum geplant worden. Die sind etwas breiter als Wasserkästen und passen trotzdem exakt in den vorhandenen Stauraum. Aber schön bis ganz nach hinten an die hintere Seite der Rückbank schieben und nicht mal eine Flasche mehr drauflegen, sonst geht der Kofferraumdeckel nicht mehr zu.

Fahrverhalten:

Der KA ist ein Kleinwagen, mit dem man sich auch auf die Autobahn trauen kann. Mit seinen 60 PS braucht der Endura 1.3 Liter Motor zwar ein bisschen Anlauf, bis die Tachonadel an die 150 Stundenkilometer kommt, aber dann läuft er, und läuft ... In dem kleinen Auto merkt man wenigstens noch, dass man schnell fährt, auch wenn der Geräuschpegel sich schön mittelklassemäßig im Rahmen hält. Die Servolenkung reagiert sehr empfindlich. Der KA vermittelt daher einen etwas nervösen Eindruck. Sein bevorzugtes Revier ist eben doch die Stadt.

Beim Anfahren kommt der KA kaum aus dem Quark. Schaltet man dann wie üblich in den 2. Gang, stellt man ein Hakeln fest. Nicht schlimm, aber nervend. Aber für einen Parkplatz nie mehr als einmal um den Block fahren zu müssen entschädigt durchaus.

Kosten:

Mit ABS und Klimaanlage kostet der KA 1,3 knapp 20.000 Mark. Viel Geld für so ein kleines Auto. Ist das die Reaktion der Hersteller auf die sinkenden Absatzzahlen. Mit weniger Autos mehr verdienen, indem man sie hochwertiger ausstattet und teurer verkauft?

Der Verbrauch ist in Ordnung - circa 6 Liter im Durchschnitt auf 100 Kilometer - solange man die Klimaanlage aus lässt. Das mag ein nettes Extra sein, aber ich mache doch lieber das Schiebedach auf, nutze den High-Speed von 160 und höre wohlklingende Töne aus den Lautsprechern

.Quelle: eVITA

Zur Wertverlustprognose!!!